Der Gipfel der Helpter Berge ist ein merkwürdiger Ort. Man steht ganz oben, aber außer Bäume sieht man nicht viel. Trotzdem hat die höchste Stelle im Land einen besonderen Charme und einen Hauch Magie.
Seit ich in Groß Daberkow wohne, bin ich öfter in der Weihnachts-Neujahrszeit dahin gepilgert. Dort spüre ich immer wieder ein gewisses Glück und nach kurzer Innehalten gehe ich erfüllt und zufrieden nach Hause.
Der Neujahrstag 2026 hat meine Bergerfahrungen noch reicher gemacht: die Freude, den Berg mit einer unerwarteten großen Gruppe von Menschen zu erleben und zu teilen, und das am ersten Morgen des Jahres.
Von der Helpter Kirche sind wir zusammen losgelaufen und mit zwei Pausen, die Herr Volker Godeschwege benutzt hat, um uns geschichtliche Einblicke in der Gegend zu geben, haben wir, trotz Matsch und einem eisigen Wind, fröhlich und glücklich den Berg erklommen. Einmal oben gab es eine kleine Lesung und nach einem kurzen Aufenthalt haben wir uns auf den Rückweg gemacht, wo wir, als wir im Hofcafé angekommen sind, mit Tee, Suppe und Kaiserschmarrn gut und großzügig versorgt waren.
Ich muss meinen Mitwanderern sagen, Hut ab, wir haben es geschafft! Ich glaube, für alle, die dabei waren, ist es ein Jahresanfang, der nicht schnell vergessen wird und in der Zukunft, wenn ich dort oben bin, seid ihr auch alle in meinen Gedanken dabei.
Ein ganz besonderer Dank geht an die Organisatoren. Danke an euch! Es war sehr, sehr schön!
Steven Maslin
